TTSGNiedereschach e.V.
Twirling-Tanz-Sport-Gruppe

Präsidiumssitzung 03. September 2011 in Hirschau

TOP 01.
Neue Qualifikations-Regelung gilt für A- Kategorie:
Ab 2012 zählt der Durchschnitt aller teilgenommen Qualifikationsturniere, mind. 2 Turniere.
= Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft
Die entsprechende Voraussetzung Qualifikationspunkte der jeweiligen Disziplinen muss immer erreicht werden. Die Qualifikationspunkte bleiben unverändert.

Ermittlung der Mindestpunktzahl (=Gesamtpunktzahl)

Zur Ermittlung der Mindestpunktzahl gilt folgende Formel:

Durchschnitt der Ergebnisse aller Vorrundenturniere
= Gesamtpunktzahl

Bei der Teilnahme an einem Finale wird für die Berücksichtigung der Endpunktzahl in das nationale Qualifikationsergebnis immer die höhere Endpunktzahl aus der Vorrunde oder Finale herangezogen.

Internationale Turniere:
Durchschnittsnote aus allen Qualifikationsturnieren + bestes Ergebnis an der Deutschen Meisterschaft.


TOP 02: Aufnahme LT in die Turnier und Sportordnung
Start: sofort
Erarbeitung aus SAS-Sitzung 4.6.2011 mit anwesenden Trainer C nach 4 Jahren Praxis LT. Der SAS hat sich im Ergebnis der Diskussion folgende Definitionen, zur Aufnahme in die TSO ausgearbeitet:

1. Allgemeines:
1.1. LT- ist ein Qualifikationskriterium zur EM/WM
1.2. Nur Mai-LT-Absolventen können sich für EM/WM qualifizieren.
Absolvent = LT-Besteher mit Ergebnis: „alles in gut“
1.3. A-Nationalkader des Vorjahres (EM/WM):
Zwingende Teilnahme: Start November, März, Mai
1.4. Jeder (Freestyle/Duo/Team/Gruppe) mit dem Ziel EM/WM muss lückenlos ab November an allen LT’s teilnehmen.
1.5. Die LT’s November/März müssen von einem lizenzierten D.T.S.V. Trainer abgenommen werden.
1.6. LT’s müssen nicht zwingend im Heimatverein abgenommen, jedoch in einem D.T.S.V. Mitgliedsverein stattfinden.
1.7. Die LT-Ergebnisse müssen unaufgefordert innerhalb einer Woche nach Abnahme beim Sportwart komplett eingereicht werden.
1.8. Ein Attest ist nur gültig, wenn dieses nicht in Vergangenheitsform ausgestellt wurde. Ist beim Sportwart mit den Ergebnissen mit einzureichen.
1.9. Falls einer dieser allgemeinen Kriterien nicht erfüllt wurde,
sind alle LT- Ergebnisse bis zu diesem Zeitpunkt ungültig.


2. November: Dezentraler Leistungstest
2.1. Jeder der das Ziel EM/WM hat muss im November am LT teilnehmen.
2.2. Der LT muss vollständig durchgeführt werden.
2.2.1. Wo: in einem D.T.S.V. Mitgliedsverein
2.3. Ergebnis LT: keine Vorgabe nur zwingende vollständige Teilnahme
2.4. Falls keine Teilnahme im November:
2.4.1. Attest nur gültig, wenn dieses nicht in Vergangenheitsform
ausgestellt wurde.
2.4.2. Vollständige LT-Ergebnisse von September und/oder Oktober muss
nachgereicht werden und ersetzen damit das November LT-Ergebnis.

3. März: Dezentraler Leistungstest
(Nach dem ersten A-Turnier)

3.1. Durchschnitt 2.0 muss zwingend erreicht werden
3.2. Keine Übung unter ausreichend
3.3. Falls keine Teilnahme im März:
3.3.1. Attest nur gültig, wenn dieses nicht in Vergangenheitsform
ausgestellt ist. 3.3.2. Vollständige LT-Ergebnisse von Februar und/oder April muss
nachgereicht werden.
3.3.3. Nachgereichte LT-Ergebnisse ersetzen nur dann das März
LT-Ergebnis, wenn durchschnittlich 2.0 erreicht ist.

4. Mai: Zentraler Leistungstest
4.1. Der D.T.S.V. Sportwart lädt Sportler zum Mai LT ein.
4.2. Kriterien: Ergebnisse LT November und laufendes Jahr
4.3. Erfüllung aller genannten allgemeinen Kriterien

5. Erhöhung der Qualifikationschancen zur EM/WM
Auf Wunsch des D.T.S.V. Sportwarts kann dieser weitere LT’s anfordern.
Die Twirlingsportler haben dieser Aufforderung Folge zu leisten.

6. Mai LT -Ergebnis „alles in Gut“
6.1. 2.0 „Alles in gut“ muss zwingend erreicht werden.
6.2. Eine Übung in ausreichend -LT beendet.
6.3. Nicht mehr als drei Übungen in befriedigend- ist eine vierte Übung in befriedigend ist der LT damit beendet
6.4. Pro Übung die in befriedigend eingestuft wurde, maximal 8 Wiederholungen (Gilt nicht für Coopertest)
6.5. Coopertest wird zu Beginn des LT’s durchgeführt und kann am Ende einmalig wiederholt.

7. Duo/Team/Gruppe:
7.1. Team/Gruppe muss ab September in kompletter Formation inklusive Ersatz am LT-teilnehmen.
7.2. An der Deutschen Meisterschaft kann sich nur ein Duo/Team/Gruppe in der Aufstellung international qualifizieren, die die LT-Ergebnisse erreicht wurden.
o Das heißt: Das Duo/Team/Gruppe kann sich nur in dieser Formation qualifizieren, in der es an EM/WM startet.
7.3. Möchte ein Duo/Team/Gruppe nicht an EM/WM teilnehmen, kann dieses Duo/Team/Gruppe in Originalformation starten.


TOP 03: Neudefinition D.T.S.V. Strut wird B-Formationstanz
Start: 2012 Disziplin GRATIS zur Einführung anbieten.
Es gibt zur Einführung Urkunden und keine Medaillen
Problem: D.T.S.V. Strut wird nicht genutzt.
Ziel für neue Disziplinen:
1. Breitensportvereine insbesondere Majoretten sollen besser integriert werden.

2. Neue Vereine sollen schnell im Turniersystem mitmachen können

3. Wenige Regeln, Freie Kostüm- und Musikwahl (4/4)

4. Schwerpunkt: Formationen mit Marschieren

5. Mitgliedsvereine können gezielt Formationen üben.

6. Keine Punkte sondern Platzierungen.

Beschreibung siehe Vorlage Disziplinbeschreibung.
Erstteilnahme für jeden NEUEN Verein 1 Tanz gratis.
Preis für Turnierteilnahme analog zu Team/Gruppe/Modern.
2012 für alle Teilnehmer ohne Startgebühr


TOP 04: Neueinführung: Offene Disziplin
Start: 2012 – GRATIS
Problem: D.T.S.V. Disziplinen und deren Regeln sind kompliziert.
Ziel für neue Disziplinen:
1. Neue Vereine sollen schnell im Turniersystem mitmachen können

2. Alles frei – mit Baton oder Pompom (Cheerleadersport) (Einzeln/Paar/Gruppen)

3. Schwerpunkt: Formationen mit Marschieren

4. Es kann jeder Mitmachen, der mind. 1 Baton in die Hand nimmt

5. Keine Punkte sondern Platzierungen.

Die Offene Disziplin findet vor der Siegerehrung am B-Turnier statt. Damit wird die Wartezeit bis die Ergebnisse feststehen verkürzt. Mitmachen könnten dann auch die Einlagen der Ausrichtervereine!
Beschreibung siehe Vorlage Disziplinbeschreibung.
Erstteilnahme für jeden NEUEN Verein 1 Tanz gratis.
2012 für alle Teilnehmer ohne Startgebühr!

Anmeldung muss schriftlich erfolgen. Teilnahmeberechtigt sind alle Vereine.


TOP 05: Zwei-Baton-Solo in 2 Altersklassen (Junior/Senior)
Start: 2012
Ziel für 2 Altersklassen:
1. 2 Baton werden zukünftig international auch in Europa angeboten

2. Zeitersparnis, da Junior/Senior parallel auf Einheitsmusik starten

3. Es können zeitgleich mehr Twirler abgewickelt werden.

4. Fläche schon durch Solo vorbereitet und wird für weitere Disziplin genutzt

Durch Solo haben wir 3 Tanzflächen vorbereitet, dies könnten wir effektiv nutzen.
Mit 2 Baton nutzen wir 2 Tanzflächen und hätten eine Tanzfläche übrig.



TOP 06: Neue Disziplin: 2 Baton-Duo
Start: 2012 Disziplin GRATIS zur Einführung anbieten.
Duo mit 4 Baton, Eine Altersklasse, zeitgleich auf der 3. Fläche mit 2-Baton-Solo
Vorteil:
1. Wird in anderen Verbänden ähnlich angeboten.

2. Einstieg auch für Neue Vereine einfach möglich.

3. 3. Fläche wird genutzt, kein Zeitverlust.

4. Bei Doppelstarts mit Z1/Z2 kann in der Startreihenfolge „jongliert“ werden.

Beschreibung siehe Vorlage Disziplinbeschreibung.


TOP 07
Start 2012
Neue Vereine (bis einem Jahr nach Eintritt in den Verband) können ab sofort 1 Jahr auch ohne Sichtungswettkampf an allen Qualifikationsturnieren starten.


TOP 08: Bildung von D.T.S.V. Kommissionen
Start: 2013
Ziel: Verbesserte Zusammenarbeit der D.T.S.V. nach Interessengruppen auf freiwilliger Basis.
Siehe Vorlage als Grundlage zur professionellen Zusammenarbeit.


TOP 09: Förderprogramm Projekt 2016 Nationalteam/-Gruppe
Start: 2012
Nach Sichtung aller Teams an der WM2010 macht es nur Sinn, wenn Deutschland zukünftig ein Nationalteam/Gruppe bringt. Als Ausrichter der WM2016 ist der D.T.S.V. daran interessiert Deutschland auch sportlich gut zu präsentieren. Anhand dieser Idee, hat der Sportausschuss eine Idee für ein Förderprogramm entwickelt.
Dieses erste Konzept wurde im SAS am 4.6.2011 besprochen und erste Schritte in diesem Projekt eingeleitet. Erste Modifikationen wurden bereits vorgenommen.

Da dieses Projekt sehr aufwendig ist möchten wir anhand einer Testphase für die D.T.S.V. Mitgliedsvereine bitten Ihr Interesse für dieses Projekt 2016 vorab zu bekunden. Das Präsidium muss sich auch Gedanken zur Finanzierung machen.

ð Siehe Powerpointpräsentation- geht den Vereinen zu


TOP 10: Nominierung Nationalmannschaft für EM/WM
Start: 2012
Um die Wichtigkeit des Projekts 2016 und die sportliche Ausrichtung für WM/EM Teilnahme zukünftig zu garantieren, möchten wir folgende Modifikationen zur Nationalmannschaft ab 2012 festlegen:
1. Das Ziel des D.T.S.V. ist, das für Deutschland Twirlingsportler mit nur EINEM Tanz an EM/WM starten.
a. Ist ein Twirlingsportler für mehr als 2 Tänzen an WM/EM qualifiziert muss dieser sich nach Rücksprache mit dem Nationaltrainer für 2 Tänze entscheiden. Diese Entscheidung heißt nicht, dass der Twirlingsportler garantiert zweimal an WM/EM für Deutschland starten darf!
b. In Ausnahmefällen, kann ein Twirlingsportler max. 2 Tänze an EM/WM zeigen. Dies kann nur erfolgen, wenn dies Nationaltrainer und D.T.S.V. explizit erlauben und den Twirler für befähigt halten.
2. Ab 2012 starten ausschließlich Nationalteams/Gruppen für Deutschland an WM/EM. Keine Vereinsteams


TOP 11 Juroren
Ab 1999 müssen alle an einem Turnier teilnehmenden Vereine (gleichgültig ab Kategorie A, B oder C) mind. einen Juror pro Turnier stellen. Ansonsten muss der Verein pro Turnier Euro 50,00 bezahlen.

Jeder neue D.T.S.V. Mitgliedsverein, Start ab Mitgliedschaft in den D.T.S.V. hat 3 Jahre Zeit einen Juryanwärter zu stellen.

D.T.S.V. Mitgliedsvereine, die nachweislich nach Inaktivität wieder aktiv am Turniergeschehen teilnehmen wollen haben 3 Jahre Zeit einen Juryanwärter zu stellen.

D.T.S.V. Mitgliedsvereine müssen einen Antrag mit Begründung auf Aufschub für die laufende Saison stellen. Dieser Antrag wird vom D.T.S.V. Präsidium geprüft und kann auch abgelehnt werden. Wird kein Antrag auf Aufschub bis zum Turnierstart gestellt, werden die 50,00€ pro Turnier eingezogen.

 

 

Der D.T.S.V. stellt die Weichen für den Twirlingsport neu

Beschlüsse der D.T.S.V. Präsidiumssitzung, 26. September 2009

Punkt 1 Vorlage der Gesundheitsatteste

Bei der diesjährigen Mitgliederversammlung wurde dieses Thema angesprochen.
Um den Floormonitor beim ersten Turnier des Jahres zu entlasten wurde folgendes beschlossen: der Abteilungsleiter bzw. 1. Vorsitzende des Twirlingsport treibenden Verein unterzeichnet ein Formular in dem er versichert, dass alle Sportler seines Vereins im Besitz eines gültigen, ärztlichen Gesundheitsattestes und damit in der Lage sind an den D.T.S.V. Turnieren teilzunehmen. Frau Paulus-Reschke hat ein diesbezügliches Formular entworfen, das allen am Turnier teilnehmenden Vereinen zugesandt wird.
Dies ersetzt nicht die Pflicht die ärztlichen Atteste der einzelnen Sportler dem Floormonitor abzugeben. Sie müssen nach wie vor beim ersten Turnierstart abgegeben werden!
Ausschlaggebend ist das Ausstellungsdatum der Atteste! Bei Nichteinhaltung erfolgt rückwirkend die Disqualifikation.

Punkt 2 Neue Definition zur Inanspruchnahme eines D.T.S.V. Nachwuchsstipendiums:
Ein D.T.S.V. Nachwuchsstipendium kann nicht von Sportlern in Anspruch genommen werden, die bereits international getanzt haben. Dies sollte wirklich dem Nachwuchs vorbehalten sein und nicht Sportlern, die bereits an einer DM und auch international getanzt haben.

Punkt 3 Für Alle Kategorien gilt ab 2010:
Ein Tanz mit 0 Drops erhält einen Bonus von 5,0 Punkten
Viele Tänze kranken daran, dass sie nicht präsentiert werden können: zum einen, da sie für den Sportler zu schwer sind, zum anderen, da der Sportler nicht in der Lage ist während des Tanzes zu reagieren. An der EM in Straßburg war eindeutig zu sehen, dass Tänze, die gekonnt wurden eindeutig in dem jeweiligen Level besser bewertet wurden. Ziel dieser Maßnahme:

  1. Trainer sollten die Tänze analog des Leistungslevels des Sportlers stellen. Es bringt den D.T.S.V und auch jeden einzelnen Sportler weiter, wenn er sich auf die korrekte Technik der Ausführung konzentrieren kann und nicht Übungen in seinem Tanz hat, die nicht oder nur partiell gekonnt werden. Es fallen bedeutend weniger Stäbe.

  2. Die Übungen die gezeigt werden, werden auch technisch besser dargeboten, da das was gezeigt wird, möglichst gut gezeigt wird, damit ein paar Punkte zusammen kommen.

  3. die Twirler/Trainer lernen ihr tatsächliches Können besser einzuschätzen.

Punkt 4 Wegfall der Einmalabzüge in der A-Kategorie
Ab 2010 werden die Einmalabzüge nicht mehr von Penalty Schiedsrichtern, sondern direkt von den wertenden Juroren abgezogen.
Grund: es wird immer schwieriger ausreichend qualifizierte Penaltyschiedsrichter zu finden, die diese Abzüge immer korrekt beurteilen können.

Die Juryvorsitzende Frau Paulus-Reschke wird für die D.T.S.V. Juroren eine Richtlinie ausarbeiten wie diese Fehler zu bewerten sind. Die Klassifikation wird auf der D.T.S.V. Homepage veröffentlicht.

Definition:

Übungen gelten im Freestyle/Duo fortan als nicht gemacht, wenn...

  • …Hand am Boden bei Illusion
  • … das Illusion nicht über 90° hinausgeht.
  • bei einer Übung gestürzt wird (z.B.: beim Illusion oder Überschlag)
  • mit beiden Händen fangen gefangen wird.
  • wird am Tipp abgeworfen und ist nicht Bestandteil eines speziellen Abwurf
  • Spins gelten als beendet, sobald der Fuß abgesetzt wird.

Team/Gruppe: (Keine Neuheit, dient zur besseren Klarstellung)

  • Es werden nur komplett in der Gruppe gezeigte Übungen als Inhalt bewertet.
    (alle müssen Schleudern – sonst zählt es zum Gesamteindruck als individuelle)
  • Individuelle Einzelübungen dürfen gerne gezeigt werden, zählen jedoch ausschließlich zum Gesamteindruck.
  • Die Gruppenübung wird nicht beachtet, wenn ein Twirler bei einer Übung stürzt
    (z.B.: beim Illusion oder Überschlag)

Alle anderen Abzüge, die im Freestyle/Duo Anwendung finden gelten NICHT für Teams/Gruppen.

Grund:
Es kann nicht ohne Absprache gewährleistet werden, dass jeder Fehler von allen Juroren gesehen wird. Die Aufgabe des Jurors ist es, den gesamten Team/Gruppentanz zu beurteilen und der Schwierigkeitsgrad der/des komplette/n Gruppe/Teams.
Er begutachtet die Synchronität, Formationen und Exchanges sowie die Team/Gruppenarbeit, die bestenfalls in allen 3 Modes dargeboten wird.

Die Dropregelung 1,0 Punkte Abzug bleibt bestehen.

Punkt 5 Shortprogramm ( Pflichttanz) ab 2010 mit Wertung in der B- Kategorie.

Durch den Lehrgang mit der WBTF Juryvorsitzenden Jackie Stewart in Hanau sind die deutschen Juroren in der Lage dieses Shortprogramm korrekt zu werten. Alle Seniorfreestyler, die international tanzen möchten müssen dieses Shortprogramm an mind. 2 Turnieren zeigen- wie bisher.
Die höchste Wertung, entweder Shortprogramm oder die normale Pflicht zählt zu 25% zum Freestyle dazu.
Ab 2012 ersetzt das Shortprogramm die Pflichtübungen bei den Seniorfreestylern.

Punkt 6 Gradprüfung als Voraussetzung für Turnierstart ----Zurückgestellt
Um die entwickelten D.T.S.V. Grade Level A sowie Grad 1 – 5 als Twirlingsport Basis aufzuwerten, sollte das Bestehen einer Gradprüfung in Zukunft eine Voraussetzung zum Wettkampfstart werden. So macht es für jeden Twirler Sinn sich an den Graden aktiv zu beteiligen. Da Themeninhalt der Grade, die Pflichtübungen und Körperbasistechnik sind, ist es anzunehmen, dass auch die Pflichtübungen nach erfolgreicher Prüfung besser gekonnt werden.

Vorschlag Zeitplan:

International

  • 2010 – Teilnahme an WM in Norwegen – mindestens Grad 1
  • 2011- Teilnahme an EM – mindestens Grad 2
  • 2012- Teilnahme an WM – mindestens Grad 3
  • 2013 – Teilnahme an EM – mindestens Grad 3
  • 2014 – Teilnahme an WM – mindestens Grad 4
  • 2015- Teilnahme an EM – mindestens Grad 4
  • 2016- Teilnahme an WM – Grad 5
  • ab 2017- Teilnahme an EM + WM – Grad 5

National

  • 2010- Teilnahme an DM – mindestens Level A
  • 2011- Teilnahme an A-Kategorie Qualifikationsmeisterschaften- mindestens Level A
  • 2011- Teilnahme an DM – mind. Grad 1
  • 2012- Teilnahme an DM – mind Grad 2
  • 2013- Teilnahme an DM – mind Grad 3 ???????????

Dieser Punkt wird bis zur nächsten Sitzung zurückgestellt. Es erfolgt keine Abstimmung.

Punkt 7 Ab 2010 nur noch eine Klasse im Modern-Dance-Twirl-Teams (Teilnehmer 3 – 5 Personen)
Begründung: Durch Einführen des B-Teams ist es neuen Vereinen möglich an einer Gruppendisziplin teilzunehmen. Der eigentliche Aspekt eines Modern- Entwickeln tänzerischer Bewegung in der Gruppe- wird vom Hauptteil der Teilnehmer in den letzten 10 Jahren nicht wesentlich weiterentwickelt. Der D.T.S.V. erachtet es für den Twirlingsport wichtiger, wenn sich die neuen Vereine auf Basis Twirlingübungen, sowie auf die dazugehörigen Basiskörperübungen konzentrieren

Punkt 8 B Kategorie - Neu Struktur
Zur eindeutigen Klassifizierung von ordentlichen und außerordentlichen D.T.S.V. Mitgliedern im Sportbetrieb, dürfen ab 2011 ausschließlich ordentliche D.T.S.V. Mitgliedsvereine in der A-Kategorie teilnehmen.

  • Außerordentliche Mitglieder dürfen ab 2011 ausschließlich in den B- Kategorie teilnehmen
    (Sichtungsturnier, C- Endrunde, B- Vorrunde, B- Endrunde).
  • 2010 ist eine Teilnahme in der A-Kategorie bis zur DM möglich, aber kein internationaler Start.
  • Am Cup of Clubs 2010 dürfen nur ordentliche Vereine teilnehmen!

Ebenso sollte sich langfristig die B- und C Kategorie als Breitensport- und die A-Kategorie als Leistungsportwettbewerb etablieren. Der Übergang von B zu A sollte jedoch relativ einfach sein. Vor allem, da die Beschreibungen mit einigen Begrenzungen, die für Breitensportler nicht notwendig sind, analog zur betreffenden A – Disziplin sind.

Der Twirling Breitensport

  • hat eine wichtige gesundheitsfördernde und – erhaltende Funktion
  • sollte ein „weiches Wettkampfsystem“ bieten, dessen Grenzen zum Leistungssport fließend sein sollen
  • Junge Twirler werden an den Twirlingsport herangeführt
  • Ältere Twirler können sich lange aktiv am Twirlingsport beteiligen.
  • Neue Vereine finden sich eher in diesem Wettkampfsystem wieder, ohne abgeschreckt zu werden.
  • behält als fröhliche Sache in der Gemeinschaft seinen spielerischen Sinn und macht Spaß
  • holt Kinder von der Straße, integriert Randgruppen und Minderheiten
  • stärkt die Kompetenz der für den Breitensport ausgebildeten Lehrkräfte durch altersbezogene Profilbildung
  • sichert den Nachwuchs durch gezielte Jugendarbeit auch für diejenigen, die weniger leistungsorientiert sind.
  • Stärkt durch Interaktion in der Gruppe die soziale Kompetenz
  • Reduziert vielfach auftretende Bewegungsdefizite
  • Fördert durch das Zusammenwirken von Bewegung und Musik u.a. die Phantasie, die Kreativität sowie die psychische Regeneration- wodurch unter Umständen auch in anderen Bereichen Leistungsverbesserungen zu erzielen sind.

Alle A- Disziplinen finden sich in weniger leistungsorientierter Form in der B- Kategorie wieder.
Ziel: eine Vereinfachung sowie mehr Transparenz des D.T.S.V. Turniersystems.

Folgende Beschlüsse wurden gefasst:

  1. Ordentliche Mitgliedsvereine dürfen am gesamten Turnierbetrieb des D.T.S.V. teilnehmen (A/B/C)
    Die A-Kategorie ist ab 2011 ausschließlich ordentlichen D.T.S.V. Mitgliedsvereine vorbehalten.
  2. Außerordentliche Mitglieder dürfen ab 2011 ausschließlich in den B- Kategorie teilnehmen(Sichtungsturnier, C- Endrunde, B- Vorrunde, B- Endrunde).
  3. Am Cup of Clubs 2010 dürfen nur ordentliche Vereine teilnehmen!

Punkt 9 Bezugnehmend auf Punkt 8 - Einführung der Disziplin B-Team sowie B-Duo

B- Team

  • Einzuführen ab Saison 2010
  • Eine Altersklasse
  • Ab 6 Teilnehmer (je 1 Baton) – Zahl nach oben offen
  • Freie Musikwahl
  • Zeit: 2:00 – 3:00 Minuten
  • Kostüm analog zu Mini-Team
  • Disziplinbeschreibung analog zu Mini-Team
  • Start der Disziplin ab Sichtungsturnier möglich
  • Qualifikation B-Endrunde: 1x 50 Punkte
  • Es darf in diesen Disziplinen nur 1x Rad und gemeinsam gezeigt werden.
    D. H. keine weiteren akrobatischen Übungen (auch ohne Stabarbeit verboten)
  • Es darf nur 1x eine Illusionübung gemeinsam gezeigt werden
  • Der Schwerpunkt liegt auf flüssigem Twirlen in der Gruppe mit Kontaktmaterial und das
    Erzeugen von Formationen (Bildern) und Exchanges
  • Der Schwerpunkt soll auf Kontaktmaterial und Spins gelegt werden.
  • Das Gesundheitsrisiko soll minimiert werden. Die Trainer sollen Schwerpunkt auf
    korrekte Basisinhalte mit Körper und/oder Baton legen.

In einem B Team dürfen max.50 % der Teilnehmer aus dem A Kategorie Vereinsteam starten. Wenn ein Verein 2 oder mehrere A Kategorie Teams stellt dürfen aus allen angemeldeten Teams max. 50% im B Team starten.

Zu Saisonbeginn müssen alle Mitglieder eines B Teams und auch Mini Teams inklusive der Ersatzsportler gemeldet werden. In einem B Team dürfen alle Mitglieder eines Mini Teams starten.

  • Start der Disziplin ab Sichtungswettkampf - Keine C-Endrunde -
    Es kann jederzeit teilgenommen werden!

B-Duo

  • Eine Altersklasse
  • 2 Personen – je ein Baton Ein Duo kann sich aus 2 Frauen, 2 Männern oder aus Frau/Mann zusammensetzen.
  • Freie Musikwahl
  • Zeit: 1:30 – 2:30 Minuten
  • Kostüm analog zu Mini-Duo
  • Start der Disziplin ab Sichtungsturnier möglich
  • Qualifikation B-Endrunde: 1x 50 Punkte
  • Es darf in diesen Disziplinen nur 1x Rad und Sprünge als TC gezeigt werden.
  • D. H. keine weiteren Akrobatischen Übungen.
  • Es darf nur 1x eine Illusionübung gezeigt werden.
  • Der Schwerpunkt liegt auf synchronen flüssigem Twirlen mit Kontaktmaterial
  • Exchanges

Ein Teilnehmer der Disziplin B-Duo kann nicht in der gleichen Saison Disziplin Mini-Duo und im A-Duo starten. Ein Ersatz für einen der zwei Duopartner bzw. ein Ersatzduo ist nicht möglich.

  • Start der Disziplin ab Sichtungswettkampf - Keine C-Endrunde -
    Es kann jederzeit teilgenommen werden!

B-Freestyle
Start der Disziplin ab Sichtungswettkampf - Keine C-Endrunde -
Es kann jederzeit teilgenommen werden!

Punkt 10 B-Champion ab 2010
Bei Start an 3 Disziplinen der B-Kategorie ! NUR an der B-Endrunde!
werden nach dem Majoritätenprinzip (besteht bereits seit 1996 damals für die Finale) der Plätze (10 Plätze werden berücksichtigt) der B-Champion ermittelt.
Der Sieger bekommt den Titel B-Champion für ein Jahr, einen Wanderpokal und darf beim Kadertraining der Deutschen Nationalmannschaft mitmachen.

  • Ausgeschlossen sind Sportler, die im A- Freestyle starten
  • Anmeldung erfolgt durch den Mitgliedsverein.

Ziel:

  • Allgemeine Leistungssteigerung, da die Motivation zum Erreichen der Endrunde erhöht wird.
  • Die Twirler spezialisieren sich nicht auf eine Disziplin, sondern werden durch die verschiedenen Disziplinen zum kompletteren Twirler. Es wird sich mehr mit Twirling beschäftigt.
  • Nachwuchsförderung/Nachwuchssichtung


Punkt 11 B-Pflicht
Twirler die in B-Freestyle starten dürfen als zusätzliche Disziplin in der B-Pflicht teilnehmen. Ein Start in der A Pflicht ist nicht erlaubt. Die Twirler sind oft in dieser Disziplin, weil sie die Pflichtübungen nicht können. Um die Basistechnik effektiv zu verbessern, ist es von Vorteil, wenn B-Pflicht gezeigt wird.
Diese Noten der B- Pflicht zählen nicht zum B-Free dazu!

Punkt 12 Qualifikation in der B-Kategorie

a. MiniFree-Duo-Team

Besonders die jungen Twirler sind in ihren Leistungen nicht konstant und steigern sich meist während der Saison beachtlich.
Im letzten Jahr konnten wir beobachten, dass altersmäßige Minifreestyler ins A-Freestyle/B-Freestyle gegangen sind, damit sie ihre Schleuderübungen auch darbieten können. Dies ist weiterhin erwünscht. So ist es allerdings zu erwarten, dass sich in der Mini-Free Disziplin keine nennenswerten, weiteren Leistungssteigerungen ergeben werden.
Die Qualifikation zur Endrunde soll für die Minis erleichtert werden, um den Spaß am Wettkampf weiter zu fördern.

Senkung der Qualifikationspunkte für die Mini-Disziplinen:

  • 25 für Qualifikation zur B- Vorrunde
  • 30 für Qualifikation für B- Endrunde (Durchschnitt aus 2 Vorrundenturnieren)

b. alle Junioren der B- Kategorie (D1, Solo Junior, Z1,Modern-Dance- Twirl-Team)

  • 35 Punkte für Qualifikation zur B-Vorrunde
  • 50 Punkte für Qualifikation zur B- Endrunde (Durchschnitt aus 2 Vorrundenturnieren)

c. alle Senioren der B-Kategorie (D2, Solo Senior)

  • 40 Punkte für Qualifikation zur B-Vorrunde
  • 60 Punkte für Qualifikation zur B-Endrunde (Durchschnitt aus 2 Vorrundenturnieren)

Die Qualifikationspunkte zur B-Endrunde müssen 2x erreicht werden = Turnierteilnahme an mind. 2 Turnieren.

d. Alle B’s- B-Free-Duo-Team

  • 1 x 50 Punkte für Qualifikation zur B-Endrunde

Punkt 13 Einführung der Disziplin SOLO 2010 in die B-Kategorie

Bereits 2008 beschlossen. Unterlagen wurden vom Weltverband übersetzt. Entsprechende Lehrgänge für Trainer und Aktive werden in dieser Saison angeboten, um die Disziplin Solo im Detail zu erklären.

  • Die Qualifikation erfolgt über den Sichtungswettkampf
  • 3 Altersklassen - Zeitersparnis

Mini bis 12 Jahre: Qualifikation zur B-Vorrunde: 20 Punkte/Qualifikation zur B-Endrunde: 30 Punkte (Durchschnitt aus 2 Vorrundenturnieren) Die Qualifikationspunkte zur B-Endrunde müssen 2x erreicht werden = Turnierteilnahme an mind. 2 Turnieren

Junior bis 16 Jahre: Qualifikation zur B-Vorrunde: 35 Punkte/Qualifikation zur B-Endrunde: 50 Punkte (Durchschnitt aus 2 Vorrundenturnieren) Die Qualifikationspunkte zur B-Endrunde müssen 2x erreicht werden = Turnierteilnahme an mind. 2 Turnieren

Senior ab 17 Jahre: Qualifikation zur B-Vorrunde: 40 Punkte/Qualifikation zur B-Endrunde: 60 Punkte (Durchschnitt aus 2 Vorrundenturnieren)Die Qualifikationspunkte zur B-Endrunde müssen 2x erreicht werden = Turnierteilnahme an mind. 2 Turnieren

  • Einheitsmusik 1:50 á 3 Teilnehmer lt. Weltverband
  • Fläche:
    alle 3 Altersklassen tanzen gleichzeitig auf der Fläche.
    (Dadurch Zeitersparnis)
  • Kostüm analog zu Freestyle
  • Wertungsmodus: Je 2 + x Wertungsrichter. Maximalpunktzahl 100 Punkte.
    Es wird eine korrekte und flüssige Twirlingtechnik in allen 3 modes bevorzugt.
  • Punktabzug:
    Wer die vorgeschriebene Fläche verlässt bekommt einmal 5 Punkte abgezogen. (Nicht bei Drop)
    pro Drop 1 Punkt Abzug

Der Tanzaufbau ist vom Weltverband vorgeschrieben:

  • Eröffnung
  • vert. Kontakt mit Schleudern
  • Rollen
  • Horizontaler Teil  (rollen nur im höheren Level)
    Kontakt mit Schleudern Horizontal
  • Finale Highlight
    Kombinationen vertikal die im höheren Level nicht nur aus einer Übung bestehen.

Beispiel Video (Text eingeben) youtube: Baton twirling Regional 09 part-2.

oder http://www.youtube.com/watch?v=cq4QbwGyh9o

Der D.T.S.V. erhofft sich langfristig eine Verbesserung der Twirlingtechnik und sehen diese Disziplin als Voraussetzung für jeden Twirler, der international erfolgreich sein möchte.

Punkt 14 entfällt

Punkt 15

D.T.S.V. Turniertermine 2011

  • Sichtungsturnier 05./06. Februar 2011
  • C- Endrunde + 1 A-Turnier (Qualimeisterschaft) 12./13. März 2011
  • B- Vorrunde + 2. A Turnier (Qualimeisterschaft) 09./10. April 2011
  • B- Vorrunde + 3. A Turnier (Qualimeisterschaft) 07./08. Mai 2011
  • B- Endrunde + Deutsche Twirlingsportmeisterschaft 28./29. Mai 2011

Punkt 16 Ergänzung zur TSO
Qualifikanten die nicht an der Deutschen Meisterschaft teilnehmen, müssen innerhalb von 5 Tagen nach dem letzten Vorrundenturnier durch den Verein bei der Geschäftsstelle abgemeldet werden. Bei Nichteinhaltung oder verspäteter Abmeldung werden die Startgebühren dem Verein in Rechnung gestellt.

Punkt 17 Fahrtkostenabrechnung
Frau Schneider wird die Gesetzlichen Bestimmungen der Kilometerpauschale bei den Abrechnungsmodalitäten überprüfen und gegebenenfalls dies an der nächsten Sitzung vorstellen.

Punkt 18 Lehrgang mit Jackie Stewart 2010
Frau Stewart hat angeboten im Jahr 2010 erneut einen Lehrgang abzuhalten. Frau Paulus Reschke wird die Inhalte und den Termin (19-21.02.2010) mit Frau Stewart noch abklären.

Punkt 19 Deutsch Französischer Freundschaftswettkampf
Eine Terminbestätigung des Französischen Verbandes liegt noch nicht vor. Es ist davon auszugehen dass der Wettkampf dieses Jahr entfällt.

Punkt 20 Turnier und Wettkampfausrichterordnung
Herr Eisenzapf wird diese Ordnung überarbeiten und an der nächsten Sitzung vorstellen.

Punkt 21 Finanzordnung
Die Finanzordnung wird durch Herr Eisenzapf und Frau Schneider überarbeitet. Änderungen können aus der Anlage entnommen werden.

Gradprüfung als Voraussetzung für Turnierstart?

Gesucht wurde nach einer Aufwertung der Wichtigkeit der D.T.S.V. Mitgleidsvereine die Grade in den Vereinen besser zu üben.
Der Ansatz des Sportausschusses für die Präsidiumssitzung 2009 war: Um die entwickelten D.T.S.V. Grade Level A sowie Grad 1 – 5 als Twirlingsport Basis aufzuwerten, sollte das Bestehen einer Gradprüfung in Zukunft eine Voraussetzung zum Wettkampfstart werden. So macht es für jeden Twirler Sinn sich an den Graden aktiv zu beteiligen. Da Themeninhalt der Grade, die Pflichtübungen und Körperbasistechnik sind, ist es anzunehmen, dass auch die Pflichtübungen nach erfolgreicher Prüfung besser gekonnt werden.

Das D.T.S.V. Präsidium war der Ansicht, das den Vereinen zunächst die Chance gegeben werden sollte, die D.T.S.V. Grade eigenständig innerhalb des Trainingsablaufes als Standart zu etablieren. Vereine oder Twirlingsportler die eine Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft oder mit internationalen Ambitionen ihre Twirler und Trainer ausbilden haben die Wichtigkeit einer einheitlichen Basistechnik mit Körper und Baton bereits erkannt. Es muss den Vereinen Zeit gegeben werden das Ausbildungskonzept entsprechend in den Vereinen auszubilden. Dazu gehört es auch  Vereinstrainer auf Fortbildungen schicken, um den Verein korrekt und sportlich weiterzuentwickeln.

 

D.T.S.V. Trainingskonzept Nationalmannschaft
Leistungssteigerung durch begleitende Leistungskontrollen

Der D.T.S.V. hat ein neues Trainingskonzept für die Nationalmannschaft entwickelt zur allgemeinen körperlichen Leistungssteigerung durch sog. Leistungstests (LT).
Dies bedeutet,
Teilnahmepflicht für alle Sportler, die an EM/WM tanzen möchten
LT‘s auch für alle anderen Sportler freiwillige Teilnahme.
Vorteil: vergünstigte Teilnahmeberechtigung an allen D.T.S.V.-Lehrgängen als Sportförderung
 => auch bei nicht erreichen des Ziels. Vorraussetzung: kontinuierlich Teilnahme an den LT‘s
Leistungskontrollen in monatlichem Abstand
Dadurch Sichtbarmachen der individuellen Leistungssteigerung
Vorgabe objektiv messbarer Leistung- Meter, Zeit, Wiederholungsanzahl sowie Basistechnik Baton
Bei Nichterreichen der Mindestleistung:
keine Nominierung in den D.T.S.V. Nationalkader 2008
Dies gilt insbesondere für unsere Leistungsgruppe, die für den Nationalkader nominiert wurde. Alle anderen Twirlerinnen können freiwillig an diesen Tests mitmachen, was wir befürworten, da vergünstigte Teilnahme an allen D.T.S.V.-Lehrgängen als Sportförderung. Die Tests werden in der Zeit von September 2007 – August 2008 jeden Monat abgenommen. Die Abnahme wird voraussichtlich immer in Villingen erfolgen. Die Abnahme ist kostenlos. Wir würden uns sehr freuen, wenn alle Mädels freiwillig daran teilnehmen würden. Auch bei Nichterreichen des Ziels  haben sie die Chance ihre allgemeine körperliche Leistungen zu steigern. Bei Fragen wendet euch bitte an mich unter 07728/1026.
 
Testablauf :
 
Ausdauer –Coopertest
12 Minuten Laufen
Messen der Laufstrecke
Ziel => GUT
Kraft – Battement rechts und links
=> Ziel - 90 Grad 10 Sekunden halten
Situps
Beine angezogen, gebeugt, Füße übereinander-Ellbogen hinter Kopf
müssen beim Hochkommen die Knie berühren
Zeit 1 Minute
Spagat
Rechts und links, Arme in Schulterhöhe
Flips rechts und links, vw und rw jeweils 1 Minute
Flip-Schleudern
1 Minute
Alle Richtungen
vw und rw
September 2007
Fig. 8 vorwärts + rückwärts
Rechts und links
Fig. 8 horizontal
Rechts und links
Zeit 30 Sekunden
Beschlüsse D.T.S.V.
 

D.T.S.V. Präsidiumssitzung, 28. September 2008 in Gründau

1. Pokal für 1. Platz
Die Ausrichter der D.T.S.V. Turniere sind ab 2009 verpflichtet in der A-Kategorie (Sonntag) für den 1. Platz je einen Pokal für den Sieger bereitzustellen. Dies betrifft folgende Disziplinen:
1x Junior Freestyle 1x Senior Freestyle 2x Junior Duo 2x Senior Duo 1x Junior Team 1x Senior Team 1x Junior Gruppe 1x Senior Gruppe

2. Neuregelung der Punktvergabe für die Vereinsrangliste- Team-/Gruppe
Um Team/Gruppentänze gleichwertig zu den Freestyles und Duos zu behandeln, erfolgt eine Neuverteilung der Vereinsranglistenpunkte. Ziel: Vereine zu motivieren in der A-Kategorie zu starten - Vereine die sich mit Teams + Gruppen beschäftigen, sollten aufgewertet werden.

A-Kategorie

1. Platz = 100 Punkte
2. Platz = 90 Punkte
3. Platz = 80 Punkte
4. Platz = 70Punkte
5. Platz = 69 Punkte
6. Platz = 68 Punkte Ab Platz 7 immer einer Schritte-67, 66, 65.....0

B-Kategorie

1. Platz = 50 Punkte
2. Platz = 40 Punkte
3. Platz = 30 Punkte
4. Platz = 20Punkte
5. Platz = 19 Punkte
6. Platz = 18 Punkte Ab Platz 7 immer einer Schritte-17, 16,15.....0

3. Neue D.T.S.V. Disziplin: B-Freestyle ab 2009 Aufwertung der A- Kategorie – Der A-Kategorie Freestyle beginnt bei 30 Punkten. Das A-Turnier kann wie bisher an einem Tag abgehalten werden. Die B-Freestyler haben durch die direkte Konkurrenz in ihrem Level höhere Motivation zur Verbesserung. Für Mini-Freestyler macht es Sinn früher ins A-Freestyle zu wechseln

B-Freestyle Disziplinbeschreibung B-Kategorie Disziplin Wird nicht am Sichtungswettkampf angeboten. Beginnt in der B-Kategorie! es gibt nur eine Alterklasse Qualifikationmodus wie in den B-Kategorie Qualifikationspunkte für B- Endrunde 60 Punkte Bewertungsmodus ist die 100er Punkteskala –Bewertungskriterien Mini-Freestyle keine Pflichtübungen

Ablauf A: Der Verein meldet seinen Sportler direkt für B-Freestyle an oder

Ablauf B: Beim ersten Turnier starten alle gemeldeten Freestyler in der A-Kategorie in ihren jeweiligen Altersklassen.
Die Bewertung erfolgt wie gehabt 25% Pflichtübung, 75% Kür. Bei Erreichen einer Gesamtpunktzahl unter 30,0 Punkte hat sich der Sportler für die B- Freestyle Kategorie qualifiziert und startet für den Rest der Saison im B-Freestyle - samstags in der B-Kategorie. Sollte ein Freestyler beim 2. oder 3. Turnier in der A-Kategorie unter die Gesamtpunktzahl von 30,0 fallen, wechselt dieser ab dem nächsten Turnier in das B-Freestyle.

4. Mini-Freestyle/Mini-Duo/Mini-Team Beschränkungen
Der Schwerpunkt soll vermehrt auf Kontaktmaterial, Rollen, Spins und Spünge gelegt werden. Es ist wichtiger, Wert auf korrekte Basisinhalte mit dem Baton zu legen. Beim Körper wird Wert auf verbesserte Basis-Körpertechnik gelegt.

Die Trainer sollen mehr Wert auf oben genannte Kriterien legen, um die Vielfältigkeit und das flüssige Twirlen mit dem Baton zu forcieren. Des weiteren soll das Gesundheitsrisiko minimiert werden. Daraus folgen folgende Maßnahmen

Es darf in diesen Disziplinen... 1x Rad mit Schleudern gezeigt werden. 1x Illusion mit Schleudern gezeigt werden

d.h. keine weiteren Akrobatischen Übungen mit Schleudern

Überschlag darf nicht mit Schleudern gezeigt werden. Es ist erlaubt diese Übung mit Kontaktmaterial/Rollen oder als Fangvariante zu kombinieren

Die Nichtbeachtung der Einschränkungen führt zu Punktabzügen nach §5.5.3.6 der TSO.

5. Speed wird abgeschafft
Ab 2010 wird die Disziplin Speed eingestellt. In der Saison 2009 läuft diese Disziplin das letzte Jahr.

6. Neue D.T.S.V.-Disziplin: Solo ab 2010
Es wird die internationale Disziplin Solo ab 2010 einführt. Um für Deutsche Twirlerinnen in Zukunft die Möglichkeit eine Teilnahme am "international Cup" zu ermöglichen, wird die Disziplin Solo vom Weltverband übernommen und eingeführt.
Die Disziplinbeschreibung/Wertungskriterien werden ausgearbeitet.
2009 wird ein spezieller Lehrgang für Trainer und Aktive angeboten.

7. Modern-Dance-Twirl-Teams - neue Disziplineinteilung
Die Altersklassen der Disziplin Modern-Dance-Twirl-Teams werden aufgehoben. Stattdessen werden folgende Klassen anhand der Teilnehmer gebildet:
Modern-Dance-Twirl-Teams 3-5 Teilnehmer Modern-Dance-Twirl-Teams ab 6 Teilnehmern

8. Nachwuchsstipendium - Neuregelung Ohne zusätzlichen Trainer kein Nachwuchsstipendium A-Kader Teilnehmer dürfen ab 2009 nicht mehr am Nachwuchsstipendium teilnehmen

9. Team/Gruppe -Ersatzmann-Regelung
Die Vereine müssen beim ersten Start in der Saison ihre Team-/Gruppenmitglieder inklusive Ersatzleute für die komplette Saison festlegen.
Die Vereine planen langfristiger und zielgerichteter
Es kann besser Teamgeist entwickelt werden
Die Team-/Gruppenmitglieder arbeiten besser zusammen.
Die Mitgliederzahl Teams/Gruppen werden langfristig aufgestockt werden.

Jedes Team/Gruppe darf maximal3 Ersatzleute melden.
Die Zahl der angemeldeten Ersatzleute ist beim ersten Turnier verbindlich.
D.h. wird nur 1 Ersatz gemeldet gilt dies für die gesamte Saison.
Achtung: Bei Teilnahme an einem internationalen Turnier dürfen max. 2 Ersatzleute gemeldet werden!

10. Nationalteam 2009 - Sonderförderungsprogramm
Um die Begeisterung für die LT’s zur Teilnahme am Nationalteam, sowie das darauf folgende Nationalteamtraining weiter zu fördern, wird 2009 der D.T.S.V. den nominierten Nationalteammitgliedern – sofern sie die Qualifikation erreichen – die kompletten Reise/Übernachtungskosten als besondere Sportförderung erstatten.

- Als Belobigung und Hervorhebung eines Nationalteammitglieds

 - Da für die Vereine/Sportler Fahrkosten übers Jahr anfallen,
sollten bei Erreichen dieses Ziels keine weiteren Kosten anfallen.

 11. Aufbau eines C Kaders
Der D.T.S.V. Sportausschuß wird beauftragt einen C-Kader aufzubauen. Dazu werden 2 mal im Jahr Kinder im Alter von 9-12 Jahren eingeladen/angemeldet

Zeit: Fördertraining ca. 4-5 Stunden

Lehrinhalte:
Spielerisch den Körper wahrnehmen
Spielerische Ausdrucksschulung
Spielerische Rhythmusschulung
Basis Twirlingtechnik
Basis Körpertechnik

Vorraussetzungen:
Dieses C-Kader Training wird zu einem festgelegten Termin je 1x im hessischen Raum und 1x im südlichen Raum stattfinden.
Die Kinder melden sich mit Einverständnis der Eltern für beide Kurse an.
Wird an beiden Lehrgängen teilgenommen ist die Teilnahme kostenfrei.
Können die Kinder nur an einem der Termine aus welchen Gründen auch immer teilnehmen, wird eine einmalige Lehrgangsgebühr von 25,-€ erhoben.
Ablauf: Die 25,- Euro werden als Kaution von den Mitgliedsvereine vorab an den D.T.S.V. entrichtet und nach Teilnahme an beiden Förderlehrgängen komplett rückerstattet.
Jeder Verein stellt mind. einen Trainer bereit, der diesem speziellen Förder-Training beiwohnt, um die neu erlernten Lehrgangsinhalte/Lehrmethoden auch im Heimatverein zu etablieren.
Die Kinder werden von den Vereinen angemeldet und/oder vom Sportausschuß ausgesucht.

Beginn: Saison 2008/2009

12. Ausgebildete D.T.S.V. Trainer buchbar für D.T.S.V. Vereine
Der D.T.S.V. bietet ausgebildete D.T.S.V. Trainer, über die Geschäftsstelle/Website, für Vereine buchbar an.
Ablauf:
Die Vereine fragen Trainer über die Geschäftsstelle an, bekommen deren Gebührenordnung gemailt, buchen den D.T.S.V. Trainer über die Geschäftsstelle, der Verein zahlt die Vergütung an den D.T.S.V., der D.T.S.V. Schatzmeister überweist die Trainervergütung an den D.T.S.V. Trainer, dadurch kann der Trainer sich ausschließlich auf das Einstudieren der Tänze konzentrieren.

13. WM 2016
Der Deutsche Twirlingsport Verband wird sich für 2016 um die Ausrichtung einer Weltmeisterschaft bewerben.

14. Deutsch-Französischer Wettkampf 2008
Der D.T.S.V. erachtet den Kontakt mit dem Französischen Twirlingsport Verband als wichtig. Aus diesem Grunde wird der D.T.S.V. trotz des geringen Interesses der Mitgliedsvereine der Einladung folgen. Der D.T.S.V. wird diesen Event bezuschussen, um die Kosten für die Teilnehmer zu reduzieren.

15. Vereins-Aquise
Der D.T.S.V. wird sich gezielt mit der Akquise neuer Vereine beschäftigen und ein Förderungsprogramm ausarbeiten.

16. Aktualisierung der D.T.S.V. Ordnungen
Das Präsidium wird die Ordnungen des D.T.S.V. überarbeiten und aktualisieren. Hierfür wurden Arbeitsgruppen gebildet.

17. Turniertermine 2010
Sichtungswettkampf 06./07.02.2010
C-Endrunde, 1. Qualifikationsmeisterschaft A-Kategorie 06./07.03.2010
B-Vorrrunde, 2. Qualifikationsmeisterschaft A-Kategorie 27./28.03.2010
B-Vorrrunde, 3. Qualifikationsmeisterschaft A-Kategorie 17./18.04.2010
B-Endrunde, Einsteigerturnier, Deutsche-Twirlingsport-Meisterschaft 15./16.05.2010

18. D.T.S.V. -Werbematerial
Der D.T.S.V. Pressereferent wird beauftragt eine neue Broschüre speziell für die Akquise von Sponsoren zu entwickeln.

 

Neue Beschlüsse des D.T.S.V. Präsidiums laut Präsidiumssitzung vom 11.08.2007
Das D.T.S.V. Präsidium hat am 11. August 2007 getagt und folgende Beschlüsse gefasst:

1. Kostümvorschriften -Werbeaufschrift Werbelogos Jegliche
Werbeaufschriften/Werbelogos auf Kostümen sind nicht erlaubt.

2. Disziplin Modern-Dance-Twirl
Um den sportlichen Charakter der Disziplin Modern-Dance-Twirl-Team zu wahren,  ist ein dezentes Make-up erlaubt. Sämtliche Gesicht- und Körperbemalungen sind nicht erlaubt.
Ab 2008 sind nur noch folgende Handgeräte erlaubt: Pompons, Ringe/Reifen (keine Fahrzeugreifen), Seile, Bänder, Tücher, Bälle in allen Größen und Formen
Der Floormonitor nimmt die Geräte ab und kann Start verbieten. Falsches Handgerät führt zur Disqualifikation.

3. Diziplin Z1-2B
Ab 2008 wird die bisherige Disziplin Z1 und Z2 zu einer Disziplin zusammengefasst.
Es sind nur 2 Batons erlaubt. Es gibt nur eine Alterklasse sowie eine Einheitsmusik, die bei der Geschäftsstelle angefordert werden kann. Der D.T.S.V. passt sich damit dem Weltverband an, der diese Disziplin im Rahmen des International Cup präsentiert.

4. Disziplin T1/T2/G1/G2
Ab 2008 darf 1 Sportler in zwei Teams/Gruppen gemeldet werden. Dieser darf an einem Turniertag aber nur für 1 Team/Gruppe starten.
Nachwuchsteam/-Gruppen, Nationalteam/-Gruppen starten außer Konkurrenz.
Doppelstarts sind in diesem Falle möglich.

5. Ausbildungslehrgänge Trainer- C sowie Fachübungsleiter 
Die Trainerlehrgänge werden im 2- jährigen Rhythmus angeboten, d.h. in dem Jahr, in dem der fachliche Bereich unterrichtet und geprüft wird, findet keine überfachliche Ausbildung statt. Interessenten ist es freigestellt zuerst den überfachlichen und dann den fachlichen Bereich zu absolvieren oder umgedreht.

6. Kostüme – Turnier
Der Floormonitor wird ab 2008 noch intensiver auf die Einhaltung der Kostümvorschrift achten. Wenn sich bei einem Kostüm während des Tanzes herausstellt, dass es nicht passt, ist der Sportler wie auch der Vereinsvorstand oder dessen Vertreter darauf hinzuweisen (mündlich und schriftlich). Der Verein trägt die Verantwortung, dass dieser Mangel bis zum nächsten Turnier behoben ist. Wird trotz Bemängelung nichts geändert, wird der Sportler in dieser Disziplin disqualifiziert.

7. Streichergebnisse – Wertung
Bei 4 Juroren werden keine Streichnoten gemacht.

8. Trainingskonzept – Nationalmannschaft
Es wurde ein neues Trainingskonzept mit Ziel der Leistungssteigerung erarbeitet. Ab September 2007 werden diese Leistungstests angeboten. Das komplette Konzept wird den D.T.S.V. Mitgliedsvereinen zugesandt.

9. D.T.S.V.- Lehrgangssystem
Ab sofort beträgt die Lehrgangsgebühr pro Tag 20,00 Euro/40,00 Euro Wochenende
Die bisher gültige Rabattstaffel entfällt. Bei Meldung von über 15 Lehrgangsteilnehmern eines Vereins beträgt die Gebühr pro Person 15,00 Euro pro Tag/30,00 Euro pro Wochenende.
Mindestteilnehmerzahl zur Durchführung eines Lehrgangs sind 15 Aktive bzw. 5 Trainer/Juroren.
Sportler, die an dem neuen Trainingskonzept teilnehmen, somit im Besitz eines Sportlerpasses/Leistungsnachweisblattes sind erhalten eine Vergünstigung – Lehrgangsgebühr 15,00 Euro pro Tag.
Vergünstigung nur nach Vorlage es Sportlerpasses/Leistungsnachweisblattes.

10. Neugestaltung des Mitgliedsausweises 
Der D.T.S.V. Mitgliedsausweis  wird umgestaltet. Er wird ein Scheckkartenformat erhalten. Die alten Ausweise behalten ihre Gültigkeit.

 
Neue Beschlüsse des D.T.S.V. Präsidiums für 2007 vom 23.09.2006 in Wetzlar

1. Altersbegrenzung Disziplin Dance-Twirl
ab 2007 gilt ein Mindestalter von 12 Jahren

2. Speed
ab 2007 mit Wertung und Platzierung. Die Startgebühr beträgt 8,00 Euro. Der D.T.S.V stellt 2 Musiken zu Auswahl – eine langsame für Beginner sowie eine schnelle für Fortgeschrittene.

3. Einsteigerturnier
ab 2007 – vor der B- Endrunde findet das Einsteigerturnier statt. Die in verschiedene  Level ( C-B-A laut Grade für Anfänger) eingeteilte Gruppen zeigen ihren Tanz, der die Übungen der neuen Grade für Anfänger beinhaltet. Für die Level C + B werden vom D.T.S.V 4 Musiken zur Auswahl angeboten. Starter im Level A haben freie, eigene Musikwahl. Die Stargebühr beträgt pro teilnehmenden Sportler 3,00 Euro.

4. Zeiten Disziplin T1(Team Junioren)  + G1 (Gruppe Junioren)
werden ab 2007 auf 2:00 Minuten – 3:30 Minuten festgesetzt

5. Pflichtübungen F1 + F2 Freestyle Junioren + Senioren  
Bei der Disziplin Freestyle müssen die Pflichtübungen ab 2007 nicht zwingend gezeigt werden. Die Kür wird weiterhin mit 75% gezählt. Sportler, die an der Deutschen Meisterschaft teilnehmen möchten, müssen an allen Turnieren die Pflichtübungen zeigen.

6.Flipturnier
Vor der Siegerehrung der A- Kategorie findet ein Flipturnier statt. Jeder teilnehmende Sportler zahlt 0,50 Euro in ein Sparschwein. Die Saison beginnt mit 100 Flips re/li vw/rw. Der Gewinner erhält das Sparschwein. Beim nächsten Turnier erhöht sich die Zahl um 10.

 
Neue Beschlüsse des D.T.S.V. Präsidiums für 2006 - inkl. neuer Beschlüsse vom 01.10.2005
Punkte für Freestylerangliste werden neu bestimmt:

1.Vorrunde und Finale beim Freestyle werden getrennt. Es gibt jeweils Punkte für die Vorrunde und das Finale. Alle Starter (Junioren und Senioren) werden gemäß ihrer Benotung in Reihenfolge sortiert. Die Punkte richten sich nach dem jeweiligen, tatsächlichen Starterfeld. Bei z.B. 36 Startern erhält der erste 36 Punkte, die folgenden jeweils einen Punkt weniger. Das gleiche gilt für die Finalrunden.

- ab 2006 Junior bis einschließlich 16 Jahre, Senior wird dann ab 17 Jahren getanzt

- Einfach-Punktabzüge: Pro Fehler werden einmalig in der A-Kategorie 2 Punkte abgezogen - (bisher 0,5 Punkte).                                                                                     Folgende Einfachabzüge sind in der TSO definiert:
- hinter der Markierung abschleudern
- Hand am Boden beim Illusion
- mit beiden Händen fangen

- Gradsystem wird erneuert                                                                                           - Die Grade 1 - 4 werden überarbeitet, der Körper wird verstärkt mit einbezogen. Hinzu         - kommt ein Grad 5 mit Schwerpunkt Choreographie.  

- Grade für Anfänger Level D - A                                                                                  
Um einen strukturierten Aufbau in den Vereinen zu gewährleisten, hat die technische Kommission ein Übungssystem speziell für Anfänger in Form von Graden Level D - A entwickelt. Level A entspricht in etwa dem Schwierigkeitsgrad von 1 A. Die Grade für Anfänger sollen auch interessierten Trainern und Betreuern eine Hilfe in der Gestaltung des Vereinstrainings bieten. Hierfür ist ein Gradheft erarbeitet worden. Die ersten Ausbildungslehrgänge Grade für Anfänger werden noch in der Saison 2005 / 2006 angeboten. Die Einführung der neuen Grade erfolgt in der Saison 2006 / 2007.

-Startgebühr: Bei verspätetem Eingang der Turniermeldung wird die Startgebühr um 5,00 Euro je nachgemeldetem Tanz erhöht. Die anfallenden Kosten gehen als Bearbeitungsgebühr an den D.T.S.V.

- Lehrgänge: Das Lehrgangsende wird ab sofort Sonntags um eine Stunde vorverlegt. (von 15.00 auf 14.00 Uhr)

- Mitgliedsausweise: Sollte ein Mitgliedsausweis an einem Turnier nicht vorliegen, muss er beim Floormonitor beantragt und sofort bezahlt werden.

Nachwuchsstipendium: Für die Nachwuchsstipendiaten wird eine Schutzgebühr in Höhe von 30,00 Euro pro Tanz erhoben. Bei Turnierantritt an 2 Turnieren wird die Schutzgebühr abzüglich der dafür anfallenden Startgebühren rückerstattet. Ein Vereinstrainer muss beim Einstudieren der Tänze anwesend sein.

- Mini-Freestyle/Duo/Team: Die Qualifikationspunkte zur Endrunde werden von 40 auf 35 Punkte gesenkt. Gültig ab 2005.

- Qualifikationspunktzahl Duo international
Die Qualifikatonspunktzahl für EM und WM wird angepasst. Es gelten die gleichen Qualifikationspunkte wie bei den Solisten.

EM - Junioren 50 Punkte, Senioren 60 Punkte
WM - Junioren 55 Punkte, Senioren 65 Punkte        

Diese Regelung gilt ab 2006.

- Pflichttanz
Die Bewertungskriterien des WBTF sind bisher noch nicht eindeutig definiert und bedürfen eindeutiger Klärung. Der D.T.S.V. beschließt bis auf weiteres:

Qualifikanten oder Anwärter für die WM müssen mindestens 2 x je Saison an der Disziplin Pflichttanz am Samstag teilnehmen. Die Noten fließen nicht in das Gesamtergebnis ein.     Diese Regelung gilt ab 2006.


- Prüfungsordnung
Das D.T.S.V. Präsidium hat eine neue Prüfungsordnung verabschiedet. Diese wird an die Mitgliedsvereine versendet.